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Rumpelstilzchen - es geht weiter

Der Verfolger: Thriller - John Katzenbach

Der Psychiater Dr. Stark wird von einem Mann aufgesucht, der von Beruf Killer ist und ihn vor 5 Jahren umbringen wollte. Fünf Jahre lang hatte er geglaubt, er wäre diesem perfiden Killer endgültig entkommen. Und seine Drohung ist unmissverständlich: Wenn Starks ihm nicht helfe, den Unbekannten aufzuspüren und zu töten, der seit einiger Zeit ihn und seinen Bruder, einen erfolgreichen Anwalt, mit Morddrohungen überziehe, werde er ihn umbringen. Dem Psychiater bleibt keine Wahl.

Das Buch ist an und für sich ein gelungener Thriller - ABER bei John Katzenbach habe ich eine gewisse Erwartungshaltung (eine sehr hohe Erwartungshaltung), und diese konnte in diesem Buch nicht so ganz erfüllt werden. Es ist spannend, aber es gibt immer wieder etwas längere langatmige Passagen. Der Psychiater in dem Buch begründet jede noch so kleine Handlung - das stört etwas im Spannungsaufbau/Lesefluss....
das Ende des Buches, ist aber grandios gelungen.

Hilfreiche Tipps

No time to eat: Auf die Schnelle gesund ernähren - mit einem Vorwort von Sophia Thiel - Sarah Tschernigow


Stress, Termine, Verpflichtungen – und das Essen wird zur Nebensache. Wenn uns der Hunger überkommt, greifen wir zu dem, was schnell verfügbar ist: zum belegten Brötchen vom Bäcker, zum Schokoriegel aus dem Automaten oder zum Fastfood. Ernährungscoach Sarah J. Tschernigow zeigt, dass gesunde Ernährung auch im stressigen Alltag funktioniert. Dafür muss niemand stundenlang in der Küche stehen. Das Erfolgsrezept: Ein wenig Organisationsgeschick, jeden Tag wenige Minuten in die Essenszubereitung investieren und unterwegs kluge Entscheidungen treffen.


Sie stellt gut und übersichtlich dar, wie eine gesündere Ernährung auch im hektischen Alltag gelingen kann und man den Griff zu Fast Food vermeiden kann. Auch viele nützliche Tipps werden erklärt, die man auch in der Praxis gut umsetzen kann.
Viele im Buch erwähnten Dinge sollten eigentlich bekannt sein, somit liest man einiges was man schon kennen sollte - aber ich glaube fast, dass man in der heutigen Zeit wirklich nicht davon ausgehen kann, dass diese Dinge jeder kennt... daher ist diese Wiederholung denke ich auch wichtig.
Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der sich gesund, einfach und lecker ernähren möchte und dem Körper etwas gutes tun möchte.

Familienrezepete

Ofirs Küche: Israelisch-palästinensische Familienrezepte - Ofir Raul Graizer, Manuel Krug

70 Rezepte, für die man wirklich nicht viele Zutaten braucht. Ein paar besondere Zutaten und Gewürze werden in einem Nachwort näher erläutert. Auch ich musste mir noch ein oder zwei Gewürze – wie Sumach und Kardamom - zulegen, aber dann konnte es schon losgehen. Ich habe mich als erstes an Pitabroten und einigen Dips versucht, die auch super gelungen sind und noch besser schmeckten. Außerdem habe ich mich auf den Bananenkuchen gestürzt, weil ich den einfach in jeder Variante liebe und auch hier nicht enttäuscht wurde.

Da ich es liebe, neue Rezepte aus aller Welt auszuprobieren, habe ich hier ein wirklich außergewöhnliches und schönes Kochbuch, aus dem ich noch viele Rezepte ausprobieren werde. Lecker!

1a Lektüre

Gangsterblues: Harte Geschichten - Joe Bausch

Nach „Knast“ gewährt Arzt, Autor und Schauspieler Joe Bausch in „Gangsterblues“ erneut Einblicke in seine Arbeit als Leitender Regierungsmedizinaldirektor in der Justizvollzugsanstalt Werl und den Gefängnisalltag.

„Außergewöhnliche Begegnungen und die Geschichten, die mir dabei erzählt wurden, oder Geschichten, von denen ich nebenbei erfuhr, inspirierten mich für dieses Buch. Die Idee, die interessantesten von ihnen zu anonymisieren, zu fiktionalisieren und weiterzuspinnen, trieb mich dabei an.“



Das Cover mit dem markanten Gesicht Joe Bauschs und prägnanten Titel hat Anziehungskraft. Gut gewählt sind auch die Farben. Das Schwarz als Hintergrund und die weiße Schrift. Alles sehr passend zum Inhalt. Zusatz und Vorwort lassen keine falschen Erwartungen aufkommen. „Gangsterblues“ bringt einem den Gefängnisarzt Joe Bausch näher, der seine Prinzipien und Regeln hat, aber auch eine Neugierde. Ihm gelingt es, Vertrauen aufzubauen wo Misstrauen und unsichtbare Mauern vorherrschend sind. Ein interessantes Buch. Auch der Unterhaltungswert kommt nicht zu kurz.

Hochgradig spannend

Muttertag: Kriminalroman (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 9) - Nele Neuhaus
Ein aufregender Roman für alle Fans von Nele Neuhaus. Sie schafft es den Leser in ihren Bann zu ziehen, indem sie die unterschiedlichen Fäden erst sehr spät verbindet und ihm Raum zum Raten und Mitfiebern verschafft. Sehr gut recherchiert und gut geschrieben. Fans der Protagonisten werden sich freuen, von Pia Sander und Oliver von Bodenstein zu hören und zu erfahren, wie es ihnen und ihren Familien geht. Fokus liegt aber diesmal klar auf Pias Geschichte.
 

Studentenleben

Dance. Love. Learn. Repeat. - Lucy Ivison  Tom Ellen, Fabienne Pfeiffer

Das Buch ist abwechselnd aus Phoebes und Lukes Sicht geschriebene, was einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden ermöglicht. Dadurch habe ich mich beiden sehr nah gefühlt und ihre inneren Konflikte hautnah miterlebt. Auch die Kapitellänge war sehr angenehm und ich kam schnell in einen zügigen Lesefluss und hatte richtig Spaß die beiden bei ihrem Uni-Alltag zu begleiten. 

Das Buch ist teilweise ganz lustig geschrieben und leicht zu lesen, allerdings gibt es auch viele schlechtere Sachen, so wie die Galerie der Schande und die vielen Alkohol-Exzesse. Trotzdem würde mich interessieren, wie die Geschichte der beiden weiter geht. Immerhin hat die Autorin nur über das erste Semester geschrieben, dem ja noch einige folgen werden.

Anstrengende Lektüre, mit interessanten Aspekten

Stieg Larssons Erbe - Jan Stocklassa, Ulrike Brauns

2014 entdeckt Jan Stocklassa das Archiv von Stieg Larsson und erhält Zugang dazu. Er hat Zugriff auf die Ermittlungen zum Mordfall Olof Palme. In diesem Buch erzählt Stocklassa die bislang unbekannten Recherchen des Bestsellerautors als True Crime-Story.

Das Buch hat seinen ganz eigenen Stil - und nach und nach merkte ich, dass es nicht "mein" Stil ist. Stieg Larssons Erbe ist in zwei Teilen geschrieben. Was ich am Anfang etwas verwirrend fand, da man sich erst einmal zwischen den Zeiten und vielen Personen orientieren muss.
Das Buch ist keinesfalls uninteressant, sondern bietet viele interessante Aspekte und spannende Stellen. Das Lesen war für mich jedoch sehr sehr anstrengend - mein Interesse ist dadurch eher geringer geworden, anstatt gestiegen. Meiner Meinung nach, war zu viel Spekulation im Raum der man nicht immer folgen konnte.

 

mitreißendes Buch

Die Unsterblichen: Roman - Chloe Benjamin, Wolfram Koch, Norbert Möllemann, Charlotte Breuer

Der Tod unausweichlich ist. Jeder von uns weiß, dass er irgendwann sterben muss. Aber wenn es eine Möglichkeit gäbe ganz genau zu erfahren, wann dieser Tag gekommen ist, würdest du es wissen wollen? 
Der Schreibstil von Chloe Benjamin ist wahnsinnig intensiv und man spürt die große Zuneigung, die sie ihren Figuren hat zukommen lassen. Allesamt erstrahlen in den unterschiedlichsten Facetten und jeden liebt man auf seine eigene Art und Weise. 
Die Unsterblichen ist eine zutiefst menschliche Geschichte voller Höhen und Tiefen, Liebe, Träumen, Verlust, Trauer und Ängsten. 
Ein berührendes, eher leises Buch, das einen mit vielen Fragen zurücklässt. Wer eine Geschichte mit Tiefgang sucht ist hier genau richtig. Das Buch verdient es auf jeden Fall gelesen zu werden! 

gute Unterhaltung

Dein Bild für immer - Julia Hanel

Man könnte sicher sagen, dass die Geschichte vorhersehbar ist. Stimmt. Man könnte auch sagen, dass die ziemlich schlichte Geschichte lebt durch die perfekt gelungenen, lebendigen, bildhaften Schilderungen der unglaublich schönen Naturkulisse auf Bali. Auch das stimmt. Was aber den Schreibstil der Autorin auszeichnet und sie damit die Grenzwanderung zum Kitsch ohne Absturz erfolgreich bestehen lässt, ist der Humor, sind die witzigen Dialoge, die genau an den richtigen Stellen dem Buch eine gewisse Würze geben.

Kochbuch mit Plus

Ofirs Küche: Israelisch-palästinensische Familienrezepte. Mit 80 vegetarischen Rezepten - Ofir Raul Graizer, Manuel Krug

Ofir Raul Graizer ist fasziniert vom Kochen, und das merkt man als Leser beim Schmökern in seinem Kochbuch. Ob Shakshuka, Tahini oder Baba Ganush – mit wenigen Zutaten, Gewürzen und Kräutern kreiert Ofir Graizer raffinierte Gerichte, die nicht nur einfach und gesund, sondern auch leicht nachzukochen sind. Im Buch findet man 80 vegetarische Rezepte, verbunden mit Geschichten über deren Herkunft, seine Familie und seine israelische Heimat. Somit ein Kochbuch mit einem Plus an Information - eine Reise nicht nur in kulinarischer Hinsicht in eine andere Kultur.

Die Bilder sind alle sehr geschmacklich angerichtet, und machen Lust, die Speisen nachzukochen. Die Rezepte sind leicht nachzukochen - ein Minus gibt es, für die doch teilweise recht komplexen zutaten, deren Besorgung für mich nicht so einfach ist - Zutaten, die in meiner Küche standardmäßig nicht vorhanden sind, daher ein Kochbuch eher für spezielle Anlässe.

Beeindruckende Geschichten für Frauen jeden Alters

Good Night Stories for Rebel Girls: 100 außergewöhnliche Frauen - Elena Favilli, Francesca Cavallo, Birgitt Kollmann

Die Gestaltung des Covers hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön farbenfroh und spricht mit dem Layout und nicht zuletzt natürlich auch mit der inhaltlichen Aufbereitung Mädchen und Frauen jedes Alters an.
Das Buch vermittelt eine ganz wichtige Botschaft, die schön zu lesen ist - Frauen können alles schaffen. Wir stecken mitten in einem Wandel und all diese starken Frauen zeigen, was möglich ist. Dieses Buch vereint die berühmtesten Personen der letzten Jahrhunderte, und nicht alle waren mir vor dem Lesen ein Begriff - auch ich habe viel neues in dem Buch erfahren.

Das Buch muss verbreitet werden - und auch einem Mann würde es nicht schaden, sich damit zu beschäftigen (vermutlich ist hier das Interesse dann eher geringer).

Heldinnen und ihre Geschichte

Good Night Stories for Rebel Girls: 100 außergewöhnliche Frauen - Elena Favilli, Francesca Cavallo, Birgitt Kollmann

Inhalt:
Mit diesem Credo porträtieren Elena Favilli und Francesca Cavallo weitere 100 Frauen, von Nofretete bis Beyoncé, von Clara Schumann bis J.K. Rowling. 100 Geschichten von Frauen, die etwas wollen und es dann auch tun, ohne die Hilfe eines starken Mannes, einer Fee oder eines Zauberspruchs. Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht abwartend im Turm sitzen, bis ein Prinz daherkommt und sie rettet.

Fazit:
Nachdem mich der erste Band der Reihe schon restlos überzeugt hat, war klar, dass ich dieses Buch auch unbedingt lesen muss.
Wie schon im ersten Band ist jeder Heldin eine Doppelseite gewidmet, eine Seite mit einer Beschreibung über das Leben der Frau und auf der anderen Seite eine tolle Zeichnung der Frau.
Die Beschreibungen sind absolut interessant zu lesen - man wird gut unterhalten. Einen Spannungsfaktor gibt es in diesem Buch eher nicht - aber man schmökert gerne immer wieder darin und erfährt wirklich interessante Dinge über tolle Heldinnen.
Auch der zweite Teil konnte mich überzeugen. Ich finde, dass die Bücher einen selber motivieren und auch Mut machen... Solche Bücher liefern einen wichtigen Mehrwert für die Gesellschaft.

 

Zu viel des Guten

Zirka 750 g Glück - Das kleine Buch über die große Lust sein eigenes Sauerteigbrot zu backen - Lutz Geißler, Judith Stoletzky (Texte)

Die Leseprobe hatte ja bereits verraten, dass es sich nicht um ein reines Kochbuch mit Rezepten handelt - somit wusste man ja was einen erwartet.
In diesem Buch liest man von Leidenschaft zum Backhandwerk - was in vielen Details und Einzelheiten mit sehr sehr vielen Wörtern ausgeschmückt ist. Wenn man den Worten so lauscht, könnte man fast meinen, dass Backen so besonders ist wie zum Beispiel Zauberei.

Das ganze ist ja ganz nett und interessant und einmal etwas anderes. ABER es ist einfach zu viel des Guten - auf den ersten Seiten ja ganz nett, aber nach und nach wird mir das zu viel... Also zum Schluss ging mir dieses Ausschmücken schon fast etwas am Nerv. Zu viel des Lobgesanges über das Brot backen...

Überraschend gut

Gehen. Weiter gehen: Eine Anleitung - Erling Kagge, Ulrich Sonnenberg

Ein wirklich interessantes und überraschendes Buch, klare Leseempfehlung!
Erling Kagge beschreibt die Geschichte des Gehens von Beginn an, versteht es, seine eigenen Erfahrungen hervorragend darzustellen.

Immer wieder bekommt man als Leser einen spannenden kleine Teil an Wissen über das Gehen. Sei es sprachlich, historisch oder literarisch. An vielen Stellen kann man herzlich lachen.
Ein Buch zum Immer-wieder-in-die-Hand-nehmen-und-blättern. Zwar sind auch in diesem Buch Textpassagen, die mir nicht gefallen, weil ich sie unnötig finde - im Großen und Ganzen aber definitiv sehr überzeugend - und regt zum Nachdenken an.
Ein weiteres großartiges Buch von Erling Kagge. Ich kann seine Vorliebe für das Gehen nachempfinden, ja, der Kopf wird frei denn es stimmt - wir sitzen zu viel, im Büro, im Auto, abends auf der Couch.

interessante Familiengeschichte

Die Unsterblichen: Roman - Chloe Benjamin, Norbert Möllemann, Charlotte Breuer

Das Buch handelt von den Golds, eine jüdische Einwandererfamilie der zweiten Generation, welche in New Yord (lower east side) lebt. An heißen Sommertag in den schier endlos langweiligen Ferien suchen die vier Kinder der Familie Gold eine Wahrsagerin auf - diese hat angeblich die Gabe, den Todestag vorhersagen zu können. In seperaten Sitzungen bekommen die vier Kinder diese Auskunft, die lebensverändernde Folgen haben wird.
In vier Erzählsträngen wird nun das Leben der Geschwister erzählt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Das Thema finde ich sehr interessant und einmal etwas anderes - diese Kombination sorgte dafür, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Das Buch sorgt auch beim Leser für Tiefgang - was würde man tun, würde man seinen Todestag kennen?

Tolles Leseerlebnis.

Ein Held und seine Geschichte - True Crime

The Black Hand: The Epic War Between a Brilliant Detective and the Deadliest Secret Society in American History - Stephan Talty

1903 versinkt die aufstrebende Metropole New York City im Chaos des Verbrechens. Entführungen, Bombenanschläge und Erpressungen in großem Stil sind alltäglich geworden. Verantwortlich dafür ist die Organisation »Black Hand«, die erste Mafia New Yorks. Doch dann sagt ein Mann der organisierten Kriminalität den Kampf an: Joseph Petrosino, der als Kind mit seiner Familie aus Süditalien nach Amerika auswanderte, ist der erste italienische Detective im Big Apple – und seine Methoden sind knallhart.
In seinem spannenden Sachbuch erzählt Stephan Talty von den Anfängen der amerikanischen Mafia und dem Helden, der sich der »Black Hand« entgegenstellt.

Von meiner Seite gibt es eine Leseempfehlung für alle True-Crime Fans und Liebhaber von Krimis mit etwas geschichtlichem Hintergrund. Es ist definitiv einmal ein etwas anderer Krimi und daher eine schöne Abwechslung. Als Minuspunkt muss ich anmerken, dass das Buch teilweise in meinen Augen etwas unrealistisch oder unglaublich ist - aber wer weiß, vielleicht ist es ja tatsächlich so ... bei einigen Situationen kamen mir persönlich eben einige Zweifel.